Gopher
Gopher wurde an der
Universität in Minnesota entwickelt und war ein
erster Ansatz, die
Ressourcen im Netz zu organisieren und leichter
zugänglich zu machen. Ein
Gopher-Server stellt ein hierarchisches
Textmenü von Dokumenten zur Verfügung.
Die Einträge verweisen
entweder auf Untermenüs, oder direkt auf
Dokumente mit den ge-
wünschten Informationen. Die Suche über mehrere
Stufen gestaltet
sich dabei ähnlich der Suche in einem World Wide Web
Katalog, wie
beispielsweise ‚Yahoo’.
Da die öffentlich zugänglichen
Gopher-Server größtenteils untereinander
vernetzt sind, kann es
vorkommen, dass man während einer Suche
mehrmals den Server wechselt. Man
navigiert dabei im sogenannten
Gopher-Space, dem Verbund der Gopher-Menüs.
Gopher kann entweder mit
einem eigenen Client,
mittels Telnet oder
mit Hilfe einer kommandozeilenbasierten E-Mail
Schnittstelle benutzt
werden. Ein einfacher Client ist in den meisten
Webbrowsern bereits
integriert.
Die Angabe erfolgt dabei
in der Form: gopher://servername
z. B.: gopher://riceinfo.rice.edu

Nähere Informationen zur
Benutzung von Gopher per E-Mail erhält man indem
man eine Nachricht mit
dem Betreff ‚help’ an gophermail@eunet.cz
oder gopher@dna.affrac.go.jp
schickt.
Veronica
Ein komfortables Durchsuchen der Gopher-Menüs ermöglicht
Veronica.
Mit diesem Dienst können die Menüeinträge des Gopher-Space
nach einem
oder mehreren Schlüsselwörtern durchsucht werden. Für
Veronica existiert
keine eigene Client-Software. Veronica taucht einfach
in Form separater
Menüpunkte in einem Gopher-Menü auf.
Gopher und somit auch Veronica haben in den
letzten Jahren stark an
Bedeutung gegenüber dem World Wide Web verloren.
Viele der Server
konnten von mir nicht mehr erreicht werden.
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