4. Internet
Gopher
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Mein spezieller Tipp:

 
1   www.uni-giessen.de/cgi-bin/htsearch 
2   gopher://riceinfo.rice.edu/   

 Gopher

Gopher wurde an der Universität in Minnesota entwickelt und war ein 
erster Ansatz, die Ressourcen im Netz zu organisieren und leichter 
zugänglich zu machen. Ein Gopher-Server stellt ein hierarchisches 
Textmenü von Dokumenten zur Verfügung. Die Einträge verweisen 
entweder auf Untermenüs, oder direkt auf Dokumente mit den ge-
wünschten Informationen. Die Suche über mehrere Stufen gestaltet 
sich dabei ähnlich der Suche in einem World Wide Web Katalog, wie 
beispielsweise ‚Yahoo’.

Da die öffentlich zugänglichen Gopher-Server größtenteils untereinander
vernetzt sind, kann es vorkommen, dass man während einer Suche 
mehrmals den Server wechselt. Man navigiert dabei im sogenannten 
Gopher-Space, dem Verbund der Gopher-Menüs.

Gopher kann entweder mit einem eigenen Client, mittels Telnet oder 
mit Hilfe einer kommandozeilenbasierten E-Mail Schnittstelle benutzt 
werden. Ein einfacher Client ist in den meisten Webbrowsern bereits 
integriert.

Die Angabe erfolgt dabei in der Form:  gopher://servername

            z. B.: gopher://riceinfo.rice.edu

Nähere Informationen zur Benutzung von Gopher per E-Mail erhält man indem
 man eine Nachricht mit dem Betreff ‚help’ an gophermail@eunet.cz oder gopher@dna.affrac.go.jp  schickt.

Veronica

Ein komfortables Durchsuchen der Gopher-Menüs ermöglicht Veronica. 
Mit diesem Dienst können die Menüeinträge des Gopher-Space nach einem 
oder mehreren Schlüsselwörtern durchsucht werden. Für Veronica existiert 
keine eigene Client-Software. Veronica taucht einfach in Form separater 
Menüpunkte in einem Gopher-Menü auf.

Gopher und somit auch Veronica haben in den letzten Jahren stark an 
Bedeutung gegenüber dem World Wide Web verloren. Viele der Server 
konnten von mir nicht mehr erreicht werden.

© 2000 by  R.Deppermann   
Stand: 09. Juli 2002  

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