Telnet
War einer
der ersten Dienste, der im ARPANET implementiert wurde.
Man kann mit dem sogenannten Telnet-Client (z. B. der PC zuhause)
mit einem anderen Rechner (z. B. einem Internet Host) Verbindung
aufnehmen.
Nach dem ‚Einloggen’
kann man dann direkt am entfernten Computer arbeiten. Startet man dort ein Programm, so läuft dieses vollständig am fremden
Rechner ab, man erhält dessen Ausgabe aber mittels Internet auf den eigenen
Bildschirm.
Der PC verwandelt sich mit Telnet in ein einfaches Terminal.
Ein Telnet-Client ist daher nicht viel mehr als ein Terminalemulator mit
integrierter Internetanbindung. Als Terminal wird in der Regel ein sogenannter NVT (Network Virtual
Terminal) emuliert.
Die gegenseitigen Rechte und Pflichten beim Datenaustausch werden durch
das Telnet Protokoll geregelt, das auf dem Versand von TCP Paketen
basiert.
Öffentlich
zugänglich Telnet-Server bieten einen eingeschränkten Zugang für
jedermann. Der Benutzername (z. B. Telnet)
und das Passwort (z. B. Guest)
werden dann meist im Begrüßungstext mitgeteilt.
Auf welche Programme und Dateien während einer Telnet-Sitzung zugegriffen
werden kann, wird vom Administrator des Hosts festgelegt. Oft sind dies
auch Archie oder Gopher Programme, die man benutzen kann wenn man selbst
keinen entsprechenden Client besitzt. Gute Telnet-Clients bieten die
Möglichkeit, alle Ein- und Ausgaben einer Sitzung in einer Datei
mitzuschreiben.
Ein
Problem kann das Finden von Telnet-Servern sein. Abhilfe kann hierbei ein
Programm namens ‚Hytelnet’ schaffen. Dieses enthält eine Datenbank
von Telnet-Servern und erlaubt menügesteuertes Blättern und Suchen
darin. Die MS-DOS Version kann von der Adresse ftp://ftp.usask.ca/pub/hytelnet/pc/latest
geladen werden.
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